Am 11. Februar 2026 machten die beiden Religionskurse des 6. Jahrgangs in Begleitung von Frau Bär und Frau Gebben einen Ausflug zur Synagoge nach Hamburg.
Hier folgt ein Bericht von Sophia (6b) und einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:
Als wir in der Synagoge ankamen, haben die Jungen alle eine Kippa aufgesetzt. Im Judentum tragen Jungen und Männer diese Kopfbedeckung als Zeichen der Ehrfurcht vor Gott. Dann sind wird eine Etage hochgegangen und haben uns angeguckt, wo die Frauen sitzen. Frauen und Männer sitzen in der Synagoge, die wir uns angeschaut haben, getrennt, da wir in einer orthodoxen Synagoge waren. Die Frauen sitzen oben und die Männer unten.
In der Synagoge gab es große Fenster mit Mosaiken, in denen Symbole versteckt waren, wie z. B. die Tora, die Zehn Gebote oder der Davidstern. Als nächstens haben wir uns die Bima angeschaut, ein Vorlesepult, auf dem aus der Tora gelesen wird. Dann haben wir uns die Tora-Rollen angeschaut, sie waren sehr groß und in Stoff eingewickelt und reich geschmückt. Ich hatte mir sie viel kleiner und weniger prunkvoll vorgestellt. Sie waren sehr besonders und haben mich beeindruckt.
„Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen, da man viel über den Aufbau der Synagoge lernen konnte.“
„Ich fand es beeindruckend, dass eine Tora-Rolle 30000 Euro kostet. Außerdem fand ich es sehr gut, dass die Synagoge durch die Polizei geschützt wurde.“
„Ich fand es interessant, dass jedes Gemeindemitglied einen eigenen Sitzplatz mit Spint in der Synagoge hatte. Manche hatten sogar eine eigene Namensplakette.“
„Ich habe sehr viel über die Bräuche und die Lebensweise der Juden gelernt und fand es gut, dass wir alles fragen konnten. Insgesamt hat mir der Ausflug gut gefallen und ich fand es interessant, mal eine Synagoge in echt zu sehen.“


