Französisch: Außerschulisches Lernen

Durch die langjährige enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich gibt es für die Jugendlichen beider Länder viele Möglichkeiten, die Sprachkenntnisse außerhalb des schulischen Umfeldes individuell weiterzuentwickeln.

  • Man kann am deutsch-französischen Schüleraustausch im Rahmen des Voltaire-Programms teilnehmen. Es handelt sich um ein einjähriges Austauschprogramm auf Gegenseitigkeit, d. h. die französischen und deutschen Partner:innen leben jeweils ein halbes Jahr im Nachbarland und gehen dort zur Schule. Bewerben können sich Schüler und Schülerinnen des 9. und 10. Schuljahrganges. Eine Bewerbung muss bis zum 1.10. eines Schuljahres bei der Schulbehörde eingehen. (http://programme-voltaire.org)
  • Es gibt auch einen Deutsch-französischen Schüleraustausch über drei Monate (Brigitte-Sauzay-Programm), für den sich Bewerber:innen der 9. und 10. Klassen bewerben können. Eine Bewerbung muss bis zum 30.10. des jeweiligen Schuljahres eingegangen sein.
  • Dann gibt es auch das Institut Français in Hamburg und Bremen, wo man Kurse belegen und viel über die französische Kultur erfahren kann.
  • An 80 Gymnasien in Deutschland kann man das ABIBAC ablegen, d. h. ein Abitur, das durch den Doppelabschluss zum Studium in Deutschland und in Frankreich berechtigt.
  • Praktikums- und Ausbildungsplätze findet man in Frankreich und Deutschland auf der Plattform „Écoles-Entreprises“.
  • Die Deutsch-Französische Hochschule bietet aktuell 180 binationale Studiengänge in zahlreichen Fachrichtungen an: www.dfh-ufa.org
  • Lernen, studieren und arbeiten in Frankreich ist natürlich auch über das EU-Kooperationsprogramm „Erasmus“ möglich.