Qualifizierungskonzept

Aktuelles

Freitag, 17. November 2017 - 8:00
Mittwoch, 15. November 2017 - 14:00
Samstag, 11. November 2017 - 15:00
Dienstag, 17. Oktober 2017 - 8:00

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Qualifizierungskonzept

Vorbemerkungen


Eigenverantwortlichen Schulen wird es in größerem Umfang als bisher darauf ankommen, die Lehrerfortbildung als Unterstützungssystem für die Qualitätsentwicklung in der Schule zu nutzen. Fortbildung soll und muss einen Beitrag dazu leisten, die spezifischen pädagogischen und inhaltlichen Schwerpunktsetzungen der eigenverantwortlich handelnden Schule zu ermöglichen. Dennoch ist mit Fortbildung ein Bildungsanspruch verbunden, der mit einer Einschränkung von Fortbildungen auf Schulungen nicht eingelöst werden kann. Deshalb werden am Gymnasium Meckelfeld prinzipiell zwei Arten von Fortbildungen als Mittel der Qualitätsentwicklung genutzt:

 

  1. Fortbildung, die der unmittelbar folgenden Umsetzung dient (z.B. kompetenzorientierte Aufgabenstellungen, schulinterne Fachcurricula, Umsetzung der Kerncurricula)
  2. Fortbildung, die auf den ersten Blick nur einen mittelbaren Bezug im Hinblick auf eine direkte Anwendung im Unterricht hat. Fortbildungen dieser Art fördern die Herausbildung individueller Stärken, die mittel- oder langfristig den Schülerinnen und Schülern und der Schule zugute kommen können (Lehrperson versus Lehrkraft).

 

Wir unterscheiden dabei zwischen drei Zielgruppen von Fortbildung mit unterschiedlichem Verbindlichkeitsgrad:

 

  1. individuelle Fortbildung, diese kann fachbezogen sein oder über die Unterrichtsfächer der Lehrkraft hinausgehen (z.B. Stimmbildung, Erwerben von Beratungskompetenz etc.)
  2. fachgruppenbezogene Fortbildung, die freiwillig oder verpflichtend sein kann (Fachkonferenz als professionelle Lerngemeinschaft)
  3. schulinterne, für alle verpflichtende Fortbildung SchiLF (z.B. zu allgemeinpädagogischen Themen wie Feedback oder kooperativer Unterricht)

 

Bestandsaufnahme


In den letzten Jahren haben in der Schule u.a. Qualifizierungsmaßnahmen zu folgenden Themen stattgefunden:
 

JahrQualifizierungsmaßnahme
2010Kooperativer Unterricht
2011Arbeiten in der Mediathek
2012Klassenrat
2012Unterrichten in Doppelstunden
2012Gesundheitstag
2012Activeboard und MERLIN-Katalog
2013Feedback
2013Schülercoaching
2014Unterrichtsvorbereitungen mit dem Programm Mastertool
2014Moderne Medien

 

Darüber hinaus haben viele Kolleginnen und Kollegen an fachbezogenen Qualifizierungen speziell im Bereich der Implementierung der Kerncurricula, aber auch zu vielfältigen weiteren Themen teilgenommen. Das Kollegium zeigt insgesamt eine rege Fortbildungsaktivität.

 

Erfassung von Qualifizierungsbedarfen


Auf eine jährliche Erfassung von Qualifizierungsbedarfen zu Beginn eines Schuljahres wird am Gymnasium Meckelfeld bewusst verzichtet. Diese Bedarfe ergeben sich organisch im Laufe eines Schuljahres, wenn z.B. mitten im Schuljahr ein Projekt Schülercoaching ins Leben gerufen wird und die zukünftigen Schülercoaches für ihre Tätigkeit qualifiziert werden. Hier wird die Bedeutung der Fortbildung für die Schulentwicklung deutlich.


Immer, wenn Menschen nicht können, was sie wollen oder sollen, kommt die Qualifizierung für eine bestimmte Aufgabe ins Spiel. Die Anforderungen an die Lehrkräfte und die Ziele der Schule entwickeln sich dynamisch. Deshalb muss die Fortbildungsplanung flexibel auf die jeweilige Situation reagieren.

 

Transfer der Fortbildungserträge


Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Fortbildung sollen in die pädagogische Arbeit der Schule einbezogen werden (Erl. „Konferenzen und Ausschüsse an öffentlichen Schulen“ vom 29.3.1995). Deshalb müssen die Fortbildungserträge rückgekoppelt werden und dürfen nicht auf einer individuellen Ebene verbleiben. Dies gelingt leichter, wenn auch in der Kategorie 1 (individuelle, fachbezogene Fortbildung) möglichst zwei KollegInnen einer Fachgruppe Fortbildungsveranstaltungen besuchen. Dies unterstützt die Schule dadurch, dass zwei oder mehr Kolleginnen oder Kollegen freigestellt werden.

 

Um den Impuls aus Fortbildungen in die tägliche Arbeit überführen zu können, sind in der Regel gemeinschaftliche vernetzte Aktivitäten der Lehrkräfte erforderlich. Dies können z.B. sein:

  • Berichte auf Fachkonferenzen und Fachdienstbesprechungen über Inhalte der Fortbildung sowie über eigene Erfahrungen mit den Inhalten
  • Verabredung längerfristig angelegter Entwicklungsstrategien
  • Bereitstellung von Spielräumen für Praxiserprobung und Erfahrungsaustausch z.B. auf SchiLF-Veranstaltungen und fachinternen Fortbildungsveranstaltungen am Nachmittag


Grundsätze für die Verteilung von Mitteln für Fortbildung


Der Schule stehen zurzeit (Schuljahr 20013/14) ca. 11000 € pro Jahr an Mitteln zur Verfügung. Aus dem Fortbildungsetat müssen auch die Reisekosten für Schulfahrten bezahlt werden. Für die Verwendung der Mittel gilt:

5.500 €     Reisekosten für Klassenfahrten

                 (derzeit: maximal Sek I (Jg.5-8): 250 € / KollegIn; Sek I (Jg.9-10): 360 € / KollegIn;   Sek II: 380 € / KollegIn)

1.500 €     schulinterne Fortbildung (SchiLF) (Kategorie 3)
4.000 €     fachbezogene Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkonferenzen
                 (Kategorien 1 und 2)

 

Wenn absehbar ist, dass im laufenden Schuljahr keine SchiLF zustande kommt, wird der dafür vorgehaltene Betrag der fachbezogenen Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkonferenzen zugeschlagen.

Weiterbildungen, die sich von Fortbildungen dadurch unterscheiden, dass sie sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, können aus dem Etat nur dann unterstützt werden, wenn überschüssige Mittel vorhanden sind.


Koordination der Fortbildung


Die organisatorische und inhaltliche Koordination der Fortbildung erfolgt auf der Grundlage der in den Kerncurricula und Rahmenrichtlinien genannten Aufgaben der Fachkonferenzen. Deshalb liegt die Koordination der Fortbildung für die Kategorien 1 und 2 in den Händen der Fachobleute.


Anträge auf Erstattung von Kurs- bzw. Reisekosten müssen vor Durchführung der Veranstaltung beim Schulleiter gestellt werden.
Die Gesamtkoordination der Fortbildung ist am Gymnasium Meckelfeld in den Aufgabenbereich einer Oberstudienrätin/eines Oberstudienrats übertragen worden.