Fehlzeitenkonzept

Aktuelles

Freitag, 17. November 2017 - 8:00
Mittwoch, 15. November 2017 - 14:00
Samstag, 11. November 2017 - 15:00
Dienstag, 17. Oktober 2017 - 8:00

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Fehlzeitenkonzept

Im Niedersächsischen Schulgesetz ist festgelegt, dass jede Schülerin und jeder Schüler verpflichtet ist, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen. Trotzdem sind Unterrichtsversäumnisse aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen nicht auszuschließen.

Für das Gymnasium Meckelfeld hat die Gesamtkonferenz die folgenden Grundsätze für das Versäumnis von Unterricht beschlossen. Die Ausführungen zu den Punkten 1 bis 3 beziehen sich auf alle Schülerinnen und Schüler, der letzte Abschnitt zum Entschuldigungsheft enthält die weitergehenden Regelungen für die Oberstufe.

1. Abmeldung vom Unterricht
Kann ein Schüler / eine Schülerin aus gesundheitlichen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen, ist die Schule über das Sekretariat (Tel.: 040/769 838 – 0) bis spätestens 09:00 Uhr des ersten Fehltages zu informieren.
  • Das gilt besonders dann, wenn an diesem Tag eine Klassenarbeit oder Klausur geschrieben wird.
  • In der Oberstufe wird die Klausur mit der Note „ungenügend“ bzw. mit null Punkten bewertet, wenn eine entsprechende Mitteilung nicht fristgerecht vorliegt.

Die Mitteilung an das Sekretariat ersetzt allerdings nicht die schriftliche Entschuldigung.

Ist vorherzusehen, dass eine Schülerin / ein Schüler an einem bestimmten Tag nicht am Unterricht teilnehmen kann, ist der Klassenlehrer oder der Tutor umgehend darüber zu informieren und entscheidet darüber, ob eine Unterrichtsbefreiung gewährt werden kann.
  • In Zweifelsfällen, wenn es sich um einen Randtag zu den Ferien handelt oder wenn die Befreiung mehr als einen Unterrichtstag umfasst, obliegt die Genehmigung dem Schulleiter.

Fühlt sich eine Schülerin / ein Schüler im Laufe eines Vormittags nicht mehr in der Lage, am Unterricht teilzunehmen, so begibt sie / er sich in das Sekretariat. Hier wird einvernehmlich mit ihr / ihm entschieden, ob es zu einem kurzen Aufenthalt im Krankenzimmer kommt oder ob die Erziehungsberechtigten wegen der Abholung informiert werden.

Bei starkem Unwohlsein kann sich eine Schülerin / ein Schüler vom Fachlehrer am Anfang oder Ende einer Unterrichtsstunde für den restlichen Vormittag befreien lassen. Die Schülerin / der Schüler begibt sich ins Sekretariat, wo einvernehmlich entschieden wird, ob der Weg nach Hause alleine oder nur mit einer Begleitperson (z.B. Abholung durch die Erziehungsberechtigten) möglich ist.

2. Dokumentation von Fehlzeiten in den Klassen 5 bis 10/11
Versäumte Unterrichtstage und –zeiten werden in der Mittelstufe und für den Unterricht im Klassenverband der Einführungsphase im Klassenbuch erfasst.
  • Die schriftliche Entschuldigung wird am ersten Tag der Wiederaufnahme des Schulbesuchs beim Klassenlehrer abgegeben, der daraufhin im Klassenbuch ein „e“ hinter der Eintragung vermerkt.
  • Der Klassenlehrer führt für sich eine Liste der Fehltage, die die Grundlage für den entsprechenden Hinweis im Zeugnis ist.
  • Die Entschuldigungen werden bis zum Ende des Schuljahres vom Klassenlehrer verwahrt und können dann vernichtet werden. Die Ausnahme bilden besonders schwerwiegende, langwierige sowie chronische Erkrankungen. Diese Entschuldigungen werden in der Schülerakte verwahrt.
  • Fehlt eine Entschuldigung noch am dritten Tag nach der Wiederaufnahme des Schulbesuchs, sind die Erziehungsberechtigten zu informieren.

3. Verspätungen
Verspätungen, die nicht begründet sind und eine Ausnahme darstellen, können summiert und dann als versäumte Unterrichtsstunden gewertet werden.
  • In der Mittelstufe sind die Erziehungsberechtigten über wiederholtes verspätetes Erscheinen zum Unterricht zu informieren.
  • In der Oberstufe kann die Fachlehrkraft, um Störungen des Unterrichts zu vermeiden, entscheiden, dass der Unterrichtsraum erst in der nächsten Pause betreten werden darf. Die versäumte Unterrichtsstunde wird als unentschuldigt gewertet.

Die Regelungen für das Versäumnis von Unterricht in der Mittelstufe werden den Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung ausgehändigt. Die Kenntnisnahme ist schriftlich zu bestätigen.

4. Das Entschuldigungsheft für die Jahrgänge 11 bis 13
Der versäumte Unterricht im Kursunterricht der Einführungsphase sowie in der Qualifikationsphase wird in einem Entschuldigungsheft dokumentiert, das die Schülerinnen und Schüler am Beginn der Einführungsphase erhalten.
  • In diesem Heft sind die Regelungen für versäumten Unterricht enthalten.
  • Der Empfang und die Kenntnisnahme von diesen Regelungen ist von den Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten schriftlich zu bestätigen.
  • Die Tutorin bzw. der Tutor überprüft die Eintragungen im Entschuldigungsheft in regelmäßigen Abständen (beispielsweise jeweils vor Ferienbeginn) und führt gegebenenfalls Gespräche mit den Schülern über die Folge versäumten Unterrichts.

Die im Entschuldigungsheft enthaltenen Regelungen beziehen sich auf die Oberstufe und enthalten folgende Hinweise:

a) Vorgehensweise bei der Befreiung von Unterricht und Klausuren (schriftlicher Antrag an den Klassenlehrer/Tutor bzw. Schulleiter bei mehr als einem Tag eine Woche vorher)
  • Falls an dem Tag eine Klausur angesetzt ist, muss die betreffende




    Eine theoretische Führerscheinprüfung gilt nicht als Grund für eine Befreiung.
  • Bei praktischen Prüfungen, Bewerbungsgesprächen, Musterungen etc. muss die Schülerin / der Schüler nachweisen, dass eine Terminverschiebung nicht möglich ist.


b) Verfahren bei Versäumnis von Klausuren
  • Anruf am Morgen des betreffenden Tages im Sekretariat
  • Unaufgeforderte Vorlage einer schriftlichen Entschuldigung beim Fachlehrer in der nächsten Unterrichtsstunde.
Wird ein Teil dieses Verfahrens nicht eingehalten, wird die Klausur mit „ungenügend“ bzw. null Punkten bewertet.

c) Versäumnis von Unterricht
Hat eine Schülerin oder ein Schüler den Unterricht eines Faches innerhalb einer sechswöchigen Zeitspanne zu mehr als 25 % versäumt, so wird sie bzw. er nochmals schriftlich auf die möglichen Folgen hingewiesen. Verringert sich die Fehlquote in den folgenden vier Wochen nicht, so können die Leistungen in dem Fach nicht beurteilt werden.
  • In der Einführungsphase gilt der Unterricht in dem Fach bei selbst zu vertretenden Gründen als mit der Note „ungenügend“ abgeschlossen.
  • Bei nicht selbst zu vertretenden Gründen (lange Krankheit o.ä.) kann die Versetzung in die Qualifikationsphase beschlossen werden, wenn die Konferenz eine erfolgreiche Mitarbeit im nächsten Schuljahrgang erwartet.
  • In der Qualifikationsphase kann ein Kurs, der mit 00 Punkten bewertet wurde, nicht auf die Belegungsverpflichtung angerechnet werden. Handelt es sich dabei um einen Pflichtkurs, ist eine Zulassung zur Abiturprüfung nicht mehr möglich.
  • Als unentschuldigt gilt das Fehlen, wenn der Fachlehrkraft nicht unaufgefordert in der nächsten möglichen Unterrichtsstunde das Entschuldigungsheft vorgelegt wird. Unentschuldigt versäumte Unterrichtsstunden werden mit 00 Punkten bewertet und gehen anteilig in die Gesamtbeurteilung ein.

d) Fehlen im Sportunterricht
  • Die Sportlehrkraft kann Schüler bis zur Dauer eines Monats von der Teilnahme am Sportunterricht befreien. Für die Befreiung kann ein ärztliches Attest verlangt werden. Sollte zu befürchten sein, dass dadurch die Gesamtleistung nicht beurteilt werden kann, muss in jedem Fall eine Befreiung durch den Schulleiter beantragt werden.
  • Die über einen Monat hinausgehende Befreiung kann nur der Schulleiter auf begründeten schriftlichen Antrag der volljährigen Schülerin / des volljährigen Schülers oder der Erziehungsberechtigten aussprechen. Ein Attest ist beizufügen. Der Oberstufenkoordinator überprüft die Auswirkungen auf die Belegungsverpflichtungen.